| Neue Sonderschau widmet sich dem Thema Berbau |
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Interessengemeinschaft stellt ihre Forschungsergebnisse vor Der Bergbau auf sächsischer und böhmischer Seite steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Olbernhauer Museum. Gestaltet hat sie die Interessengemeinschaft (IG) Bergbau und Mineralien Olbernhau und Umgebung. Vorsitzender Uwe Kempe erläutert dazu: „Wir haben mit Forschungen zum Thema Kohlebergbau auf böhmischer Seite begonnen, weil das Gebiet mit der Region Olbernhau sehr eng verbunden war.“ So wurde die in Böhmen abgebaute Kohle unter anderem in Grünthal gewaschen. Nun plant die IG intensive Kontakte in die Nachbarregion. Danach soll auch ein grenzüberschreitender Bergbaulehrpfad entstehen. Dafür müssen Partner in der Tschechischen Republik gefunden werden, auch ehemalige Bergleute mit Bergbauvorfahren. Bereits ausfindig gemacht hat der Verein Henry und Carmen Schott aus Recklinghausen. Deren Eltern haben 1912 den Glück-Auf-Schacht in Brandau abgetäuft. Zwischen den beiden und Mitgliedern der IG hat es bereits interessante Gespräche gegeben, verrät Uwe Kempe. Zur Ausstellung gehören auch Bergbaulampen und Mineralien aus dem Besitz von Uwe Kempe. Karten, Schautafeln und Modelle von ehemaligen Anlagen vermitteln einen Einblick in den Bergbau der Region. Nach dessen Niedergang mussten sich die Bergleute einen neuen Broterwerb suchen – auch davon kündet die Ausstellung mit traditionellen Figuren und einem Buckelbergwerk. Zu sehen ist sie noch bis zum 12. Juli. Danach präsentiert sich der Feuerwehrverein. (jag) |
